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Warum sind ökologisch erzeugte Produkte teurer?
In der Landwirtschaft wird eine Vielzahl
von ertrags- und leistungsfördernden Mitteln eingesetzt, auf
die der ökologische Landbau aus Gründen des Umweltschutzes
und der Lebensmittelqualität verzichtet. Das betrifft vor
allem
die
meisten Agrarchemikalien
Agrogentechnik
Intensivtierhaltung
(viele Tiere auf geringer Fläche)
Leistungsförderer
und Antibiotika in der Tierhaltung
Der Verzicht dieser Mittel und Maßnahmen bedeutet gleichzeitig
einen höheren Arbeitsaufwand (z.B. mehrfache mechanische Beikrautbekämpfung
statt einmaligem Einsatz von Totalherbiziden).
Die geringeren Erträge auf dem Feld und im Stall müssen über
einen höheren Produktpreis ausgeglichen werden.
Darüber hinaus verteuert das Verbot von über 90 Prozent
der sonst üblichen Lebensmittelzusatzstoffe die ökologische
Lebensmittelverarbeitung (siehe dazu nachfolgendes Beispiel):
Beispiel:
Wenn in der ökologischen Lebensmittelverarbeitung 1 kg echte
Vanille Verwendung findet, kostet dies ca. 400 Euro.
Den gleichen Effekt erzielt die konventionelle Lebensmittelwirtschaft
mit dem Einsatz von 25 g des künstlichen Aromas Vanillin:
eingesetzter Materialwert hier sind 0,35 Euro.
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