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Gentechnik in Thüringen
Auf dieser Seite wollen wir darstellen, welche Aktivitäten
verschiedener Firmen auf dem Gebiet Gentechnik in Thüringen
gelaufen sind oder geplant werden.
Bei diesen Aktionen unterscheidet man zwischen experimentellen Freisetzungen
und inverkehrgebrachten gentechnisch veränderten Organismen
für den kommerziellen Einsatz. Bei einer Freisetzung muß
der Antragsteller Organismus, gentechnische Veränderung und
Ort der Freisetzung beantragen.
Durch die Wachsamkeit der thüringischen Umweltverbände
konnten einige Freisetzungsversuche
verhindert werden, während andere trotzdem durchgeführt
wurden. Im folgenden werden diese Versuche und die Gegenaktionen
der Umweltverbände näher dargestellt, um zu zeigen, daß
ein politischer Widerstand gegen Gentechnik ( Aktionsbündnis)
möglich ist .
Übersicht
Freisetzungsversuch in Hohlstedt
Gentechnisch veränderter Weizen in Friemar
Freisetzungen in Gödissa und Mockzig
Gentechnik aktuell in Thüringen
Was läuft bundesweit ?
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Freisetzungsversuch
in Hohlstedt
Auf dem Gelände Flur 3 plante die Monsanto
Deutschland GmbH die Prüfung von gentechnisch-manipuliertem
Winter-Ölraps (RoundupReady® Ölraps), welcher gegen
das Totalherbizid Roundup resistent ist. Nach der Genehmigung des
Freilandversuches durch das Robert-Koch-Institut war die Durchführung
nur noch eine Frage der Zeit. Die örtlichen Umweltverbände
konnten sich nur durch eine Feldbesetzung und eine Sitzblockade
dagegen wehren. In der Nacht vom 3. zum 4. September 1996 besetzten
Jugendliche und Umweltschützer die für den Freilandversuch
vorgesehene Versuchsfläche (0,864 ha) bei Hohlstedt mit drei
Zelten. Aufgrund dieses Widerstandes und einer Klage der Grünen
Liga verkündete die Firma Monsanto am 10. September 1996 in
einer Pressemitteilung, 1996 nicht mehr auszusäen.
Überblick
Freisetzungsvorhaben des Bundesamtes für
Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)
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Friemar
In Friemar plante die Syngenta Seeds GmbH
ab 1. März 2003 auf einer Fläche von 0,04 ha die Freisetzung
von gentechnisch verändertem Weizen, der gegen Pilze besonders
resistent sein sollte. Trotz Widerstands vor Ort ( Pressekonferenz
gegen Gentechnik) und entgegen mehrerer Einwände von Umweltverbänden
( Einwand
Bund Thüringen) genehmigte das zuständige Robert-Koch-Institut
die Aussaat des Weizens am 8. April 2003. Um die Aussaat des genmanipulierten
Getreides trotzdem zu verhindern, "verunreinigte" die
Umweltorganisation Greenpeace am 9.4.2004 das Versuchsfeld mit den
Samen von Bioweizen. 25 Greenpeace-Aktivisten streuten in einer
Überraschungsaktion Weizensaat aus und arbeiteten sie in den
Boden ein. Greenpeace begründete seine Aktion mit dem Hinweis
auf die fehlende Notwendigkeit dieses Versuches. Pilzresistente
Weizensorten seien auch jetzt schon bekannt, hätten aber nicht
das Risiko unkontrollierter Nebenwirkungen wie gentechnisch veränderte
Pflanzen ( Pressemeldung
Greenpeace). Durch die Verunreinigung des Testfeldes mit Bioweizen
verzichtete die Firma Syngenta auf die Durchführung des Versuches.
Überblick
Freisetzungsvorhaben (BVL)
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Freisetzungen
in Gödissa und Mockzig
Auf Versuchsfeldern bei Gödissa
wurden zwischen 1999 und 2002 Freisetzungen von gentechnisch veränderten
Zuckerrüben durchgeführt
weitere
Informationen
des BVL
Bei Mockzig wurde zwischen 1997 und
1999 gentechnisch veränderter Raps im Freilandversuch angebaut
weitere
Informationen des BVL

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Gentechnik
aktuell in Thüringen
Übersicht
Freisetzungen in Thüringen Seite 1 (BVL)
Übersicht
Freisetzungen in Thüringen Seite 2 (BVL)
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Was
läuft bundesweit ?
Übersicht
des Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
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Startseite Gentechnik |
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letzte Aktualisierung: 19.04.2005 |
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